Aktuelle Medienmitteilungen

NEU 22.07.2026 Allgemein
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RLB Kunstpreis: Denkmal für Schnee. Esther Strauß

Mit dem „Denkmal für Schnee“ auf einem namenlosen Gipfel im Gebiet des Glungezers hat die Tiroler Künstlerin Esther Strauß einen poetischen Beitrag zur Klimakrise geschaffen.
Im Gebiet des Glungezers
Ab 22.7.2026

Die Tiroler Künstlerin Esther Strauß, Hauptpreisträgerin des RLB Kunstpreises 2024, hat auf einer unbenannten Bergspitze zwischen Glungezer und Gamslahnerspitze einen Schriftzug aus drei Worten realisiert: „Denkmal für Schnee“. Eine Wanderkarte, die den Aufstieg zum Glungezergipfel und weiter über einen schwarzen Bergweg zum „Denkmal für Schnee“ beschreibt, gehört ebenso zum Kunstwerk wie eine Audioführung in sechs Stationen, die Forschungsergebnisse zum Klimawandel vermittelt und vom Schnee und seiner Vergänglichkeit erzählt. Mit diesem poetischen Beitrag fragt die Künstlerin danach, wie wir der Klimakrise begegnen wollen und was das langsame Verschwinden des Schnees in uns auslöst. Auf fast 2.700 Metern Höhe erinnert nun das „Denkmal für Schnee“ an einen Verlust, noch bevor dieser vollends eingetreten ist.

NEU 20.07.2026 Ferdinandeum
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Preisverleihung und Ausstellungseröffnung RLB Kunstpreis 2026

Kunstbrücke – ein Raum für Kunst der Raiffeisen-Landesbank Tirol

Die Raiffeisen-Landesbank Tirol fördert seit über 20 Jahren mit dem RLB Kunstpreis junge Kunstschaffende in Tirol. Hauptpreisträger 2026 ist Matthias Noggler, die beiden Förderpreise gehen an Vik Bayer und Simona Obholzer.

Der RLB Kunstpreis wird seit 2004 alle zwei Jahre von einer wechselnden Fachjury vergeben und zählt zu den wichtigsten Förderpreisen für zeitgenössische Kunst in Tirol. Die feierliche Preisverleihung und Ausstellungseröffnung zum RLB Kunstpreis 2026 findet am Montag, den 20. Juli um 19.00 Uhr in der Kunstbrücke im RAIQA statt. Gezeigt werden Arbeiten der drei ausgezeichneten Künstler:innen, die Laudatio hält Thomas D. Trummer, Direktor des Kunsthauses Bregenz und Jurymitglied. Mit dem Neustart der Kunstbrücke 2026 wurde auch der RLB Kunstpreis neu ausgerichtet: Die Preisgelder wurden deutlich erhöht – auf 15.000 Euro für den Hauptpreis (zuvor 10.000 Euro) und je 6.000 Euro für die beiden Förderpreise (zuvor 4.000 Euro). Gleichzeitig wurde die Altersgrenze von 40 auf 45 Jahre angehoben. Teil des Hauptpreises ist zusätzlich zum Preisgeld eine Einzelausstellung in Kooperation mit den Tiroler Landesmuseen, die aufgrund der laufenden Umbauarbeiten am Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum derzeit für Herbst 2029 vorgesehen ist. Die offene Ausschreibung richtet sich an Kunstschaffende, die in Tirol geboren sind oder hier ihren Hauptwohnsitz haben und nicht älter als 45 Jahre sind. Am RLB Kunstpreis 2026 haben insgesamt 95 Künstler:innen teilgenommen.

 

Kammerchor Vokalissimo

Aguntum erleben. Sommerprogramm 2026

Konzerte und Schaugrabungen

Das Museum Aguntum lädt im Sommer 2026 zu einem besonderen Konzert in den Archäologischen Park sowie zu spannenden Schaugrabungen ein.

Konzert:

Kammerchor vokalissimo meets AbsolutSax
Samstag, 12. September 2026, 17.00 Uhr
Eintritt: € 25

Der Kammerchor vokalissimo Lienz und AbsolutSax präsentieren bekannte Melodien aus Film und Fernsehen in neuen Arrangements. Die Verbindung von Chor- und Saxophonklängen, die besondere Atmosphäre des antiken Parks und die spätsommerliche Abendstimmung versprechen einen stimmungsvollen Konzertabend.

Veranstaltungsort: Atriumhaus im Archäologischen Park, bei Schlechtwetter im Museum. Karten sind während der Museumsöffnungszeiten an der Museumskassa sowie an der Abendkassa erhältlich.

Schaugrabungen:

Mittwoch, 22. Juli und Dienstag, 11. August 2026
jeweils 10.00–12.00 Uhr
Eintritt frei

Grabungsleiter Dr. Martin Auer (Universität Innsbruck) gibt spannende Einblicke in die aktuellen Ausgrabungen in Aguntum. Bei einem Rundgang erfahren Besucherinnen und Besucher Wissenswertes über archäologische Methoden, Dokumentation und Konservierung der Funde sowie über die weiteren Grabungspläne. Treffpunkt ist im Grabungsgelände unter der Beschattung.

 

NEU 24.06.2026 Museum im Zeughaus
Lisa Noggler

Ab September neue Leitung Museum im Zeughaus

Mit wissenschaftlicher Kompetenz und einer klaren Vision für zeitgemäße Vermittlung wird das Museum im Zeughaus von Kulturwissenschafterin Lisa Noggler in die Zukunft geführt.

Mit 1. September 2026 übernimmt die Kuratorin und Kulturwissenschafterin Lisa Noggler die Leitung des Museum im Zeughaus der Tiroler Landesmuseen. Sie setzte sich im Auswahlverfahren gegen 17 Mitbewerber*innen durch und bringt umfangreiche Erfahrung aus internationalen Museums- und Ausstellungsprojekten mit. Lisa Noggler arbeitete unter anderem im Technischen Museum (Wien) , im ZOOM Kindermuseum (Wien) und im Wien Museum. Als freie Kuratorin verantwortete sie Ausstellungen und Vermittlungsprojekte im Jüdischen Museum Wien, im vorarlberg museum, im Humboldt Forum Berlin, im Frauenmuseum Hittisau uvm. Von 2017 bis 2025 leitete sie das Museum der Völker in Schwaz. Sie ist Obfrau des Tiroler Museumsverbands (tiMus) und seit 2025 als Kuratorin in den Tiroler Landesmuseen tätig. So arbeitete sie im vergangenen Jahr etwa an der Konzeption der Ausstellung „Gerecht? Geschichten über soziale Ungleichheiten“ im Tiroler Volkskunstmuseum mit und ist maßgeblich an der inhaltlichen Neuausrichtung des Ferdinandeums beteiligt, das noch bis 2028 umgebaut wird.

Andreas Rudigier, Direktor der Tiroler Landesmuseen, begrüßt die Neubesetzung: „Lisa Noggler ist eine Museumsexpertin, die sehr viel Erfahrung aus unterschiedlichen Kontexten mitbringt. Sie verbindet wissenschaftliche Kompetenz mit einem klaren Blick für zeitgemäße Vermittlung und die Öffnung des Museums für unterschiedliche Zielgruppen. Das Museum im Zeughaus hat ein großes Potenzial – als Ort mit historischer Bedeutung, des Dialogs und der gesellschaftlichen Auseinandersetzung. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam mit Lisa Noggler neue Impulse setzen und das Museum erfolgreich in die Zukunft führen werden.“

Neue Zugänge für unterschiedliche Zielgruppen
Das Museum im Zeughaus bezeichnet Noggler als „Glücksfall“: „Ein historisch bedeutendes Gebäude im Herzen der Stadt mit großem Potenzial als offener Kultur- und Begegnungsort, der Geschichte erfahrbar macht und gleichzeitig Raum für aktuelle gesellschaftliche Fragen bietet.“ Nogglers erklärtes Ziel ist es, das Museum stärker zu öffnen und es als lebendigen Ort der Teilhabe, des Austauschs und der Vermittlung zu positionieren. „Unter der Leitung von Claudia Sporer-Heis hat das Zeughaus sein entscheidendes ,Framing‘ als Museum erhalten. Es ist ein Ort, der für Geschichte, Geschichtsvermittlung in Tirol steht“, so Noggler. Auf dieser Grundlage möchte Lisa Noggler das Museum im Zeughaus weiterentwickeln und die historische Bedeutung des Gebäudes mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen verbinden. Geplant ist eine programmatische Ausrichtung, die Geschichte, Archäologie, Naturwissenschaften, Kulturwissenschaften und Zeitgeschichte miteinander verknüpft. Besonders im Fokus stehen dabei generationenübergreifende Formate sowie Angebote für Kinder und Jugendliche. „Das Zeughaus ist für das Stadtviertel ein relevanter Ort und dieser Umstand soll durch weiterführende Vernetzung gestärkt werden und auch überregionale Zielgruppen anziehen,“ erklärt Noggler.

Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Entwicklung partizipativer Ausstellungs- und Vermittlungsformate und in Zusammenarbeit mit den Kulturvermittler*innen der Tiroler Landesmuseen möchte Lisa Noggler neue Zugänge für unterschiedliche Zielgruppen schaffen. Kooperationen mit Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie lokalen Partnern sollen dabei eine zentrale Rolle spielen.

Lesen Sie auch das Interview mit Lisa Noggler im Museumsblog der Tiroler Landesmuseen: www.tiroler-landesmuseen.at/blog
NEU 16.06.2026 Allgemein
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EXTREM. Anpassungsstarke Natur

Die neue Ausstellung „Extrem“ in der Weiherburg beim Alpenzoo beleuchtet Tiere und Pflanzen, die in extremen Lebensräumen zu Hause sind, und erzählt von ihren faszinierenden Strategien und Fähigkeiten

Weiherburg beim Alpenzoo // 18.6.2026 – 30.1.2028 

Die Ausstellung „Extrem. Anpassungsstarke Natur“ in der Weiherburg beim Alpenzoo erzählt von Lebewesen, die dort zu Hause sind, wo das Leben aus menschlicher Sicht schwierig wird: in eisiger Kälte, großer Hitze, extremer Trockenheit oder dauerhafter Nässe. Sie führt durch Wüsten, Moore, Hochgebirge und andere besondere Lebensräume und zeigt, wie Pflanzen und Tiere im Laufe der Evolution erstaunliche Strategien entwickelt haben, um genau dort bestehen zu können – mit Rückzug, Tarnung, Frostschutz oder erstaunlicher Geduld. Einen besonderen Schwerpunkt bilden Moore, die nicht nur Lebensraum hoch spezialisierter Arten sind, sondern auch wertvolle Kohlenstoffspeicher, Wasserspeicher und Archive der Klima- und Umweltgeschichte. Im Mittelpunkt stehen originale Objekte aus den Naturwissenschaftlichen Sammlungen der Tiroler Landesmuseen: Fossilien, Präparate, Modelle und historische Sammlungsstücke erzählen von Anpassung, Wandel und Überleben.

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AUFGESPÜRT. Objekte, Geschichten, Geheimnisse

Die neue Ausstellung „Aufgespürt“ beleuchtet die Herkunfts- und Besitzer*innengeschichte außergewöhnlicher Objekte und macht so die jahrelange Provenienzforschung der Tiroler Landesmuseen greifbar.

Tiroler Volkskunstmuseum // 12.6.2026 – 4.4.2027

Ein geschnitzter Engel, ein präparierter Andenkondor, ein Mumienfuß, sogar ein Medaillon mit Barthaaren von Andreas Hofer lagern in den Depots der Tiroler Landesmuseen. Doch wie gelangten diese Objekte dorthin? Die Provenienzforschung hat ihre Wege rekonstruiert. Die Ausstellung „Aufgespürt. Objekte, Geschichten, Geheimnisse“ zeigt anhand von 21 besonderen Objekten auf, dass hinter jedem Exponat mehr als nur eine Geschichte steckt und macht gleichzeitig die intensiven Forschungen zu Herkunfts- und Besitzer*innengeschichte an den Tiroler Landesmuseen greifbar.