Aktuelle Medienmitteilungen
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Nachts im Museumsdepot

Das Sammlung- und Forschungszentrum in Hall öffnet seine Tore zur Langen Nacht der Forschung.

Sammlungs- und Forschungszentrum, Hall // 20.5.2022

Am 20. Mai 2022 lassen die Tiroler Landesmuseen hinter sonst verschlossene Türen blicken. Bei der Langen Nacht der Forschung haben Interessierte die seltene Möglichkeit das Herzstück des Museums, das Sammlungs- und Forschungszentrum in Hall, zu besuchen. Zwischen 17 und 23 Uhr führen die Mitarbeiter*innen durch die verschiedenen Depots, während im Außenbereich interaktive Stationen vom Sammeln und Forschen im Museum erzählen. Der Eintritt ist frei, Parkplätze sind vorhanden.

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Alpine Grenzgänger

Das Naturkundemuseum am Alpenzoo stellt Überlebenskünstler*innen der alpinen Tier- und Pflanzenwelt vor – und einen Pinguin.
Naturkundemuseum Weiherburg / Alpenzoo // 1.4.2022 – 28.2.2023

Wie schaffen es Tiere und Pflanzen hoch in den Alpen zu überleben? Wie trotzen sie den extremen Gegebenheiten, Wind und Wetter oder anderen Launen der Natur? Die zweite Ausstellung in der Weiherburg am Innsbrucker Alpenzoo nimmt Besucher*innen mit auf einen Streifzug jenseits der Baumgrenze, auf über 2.000 Metern. Unter dem Titel „Alpine Grenzgänger. Über Leben im Extremen“ stellt sie die Bewohner*innen der alpinen Tier- und Pflanzenwelt vor und erklärt, wie sie es schaffen am Berg zu überleben. Zu einem besonderen Erlebnis für die ganze Familie wird die Schau dank der überlebensgroßen Modelle und Streichelpräparate. Zu ihnen zählt auch der „Alpenpinguin“. Wie er es mit einem Augenzwinkern in die Ausstellung geschafft hat, klärt sich ebenfalls bei einem Besuch.
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Aus einer Schmetterlingsart werden zwei

Forscher*innen aus Norwegen und Finnland haben unter wesentlicher Beteiligung der Tiroler Landesmuseen eine neue Schmetterlings-Zwillingsart entdeckt, den „Verwechselten Kiefern-Palpenfalter“
8.3.2022

Nach mehr als 180 Jahren hat ein internationales Forscher*innenteam in Zusammenarbeit mit der Naturwissenschaftlichen Sammlung der Tiroler Landesmuseen das Rätsel um den Fichten-Palpenfalter gelöst. So haben genetische Untersuchungen gezeigt, dass der Schmetterling nicht, wie bisher angenommen, in einer Art, sondern in zwei Arten vorkommt. Die bislang unbekannte Art wurde auf den Namen „Verwechselter Kiefern-Palpenfalter“ getauft. Ihre Raupen ernähren sich an Kiefern – anders als die Raupen des „Fichten-Palpenfalters“. Sie sind an Fichten, Lärchen oder Weißtannen zuhause.
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Neues Buch über antike Münzen aus Tirol

Mit dem Buch „Die antiken Münzen aus Südtirol und dem Trentino im Ferdinandeum“ geben die Tiroler Landesmuseen einen Überblick über ihren Bestand an Münzen aus den südlichen Landesteilen Tirols.
Das Werk „Die antiken Münzen aus Südtirol und dem Trentino im Ferdinandeum“ präsentiert alle 1.081 aus den beiden Regionen stammendenden Münzen der Archäologischen Sammlung der Tiroler Landesmuseen in Bild und Text. Darüber hinaus fasst Autor und Archäologe Anton Höck die Geschichte der Münzkunde am Ferdinandeum zusammen, blickt auf knapp hundert Jahre Erwerbungsgeschichte zurück und beschreibt, wie sich die Gegenden von der Römerzeit bis in die Spätantike historischen und wirtschaftlichen entwickelt haben.
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Erster Alpenrosen-Schmetterling entdeckt

Österreichisch-schweizerisches Forscherteam findet bisher unbekannten Alpenrosen-Minierfalter in den Alpen
Forscher der Naturwissenschaftlichen Sammlung der Tiroler Landesmuseen fanden in Zusammenarbeit mit Schweizer Kollegen den Alpenrosen-Minierfalter in Ardez in der Schweiz. Dass die Schmetterlings-art in den Alpen vorkommt, war bis dahin unbekannt. Zudem ist der Alpenrosen-Minierfalter der erste Schmetterling, der sich im Raupenstadium auf die Rostrote Alpenrose spezialisiert hat. Allerdings könn-te die Art auch als eine der ersten dem Klimawandel zum Opfer fallen.
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Schmetterling nach 86 Jahren wiederentdeckt

Internationale Forschergruppe findet „Wehrlis Gletscherspanner“ im Nationalpark Stilfserjoch
Ein großer Erfolg ist ehrenamtlichen und hauptberuflichen Schmetterlingsforscher*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Südtiroler Nationalpark Stilfserjoch gelungen. Nach 86 Jahren konnte die verschollene Art „Wehrlis Gletscherspanner“(Psodos wehrlii Vorbrodt, 1918) wieder beobachtet werden.