Aktuelle Medienmitteilungen
NEU 29.11.2022 Ferdinandeum
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Mit Suppe ins Museum

Unter #noclimartchange bieten die Tiroler Landesmuseen Klimaaktivist*innen eine Bühne. Tomatensuppe, Kartoffelpüree und Co. sind im Museum ebenfalls willkommen.
Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum // Dienstag, 29.11.2022

Tomatensuppe und Kartoffelpüree im Museum? Ja, bitte! Die Tiroler Landesmuseen rufen die Aktion #noclimartchange ins Leben und reagieren damit auf die Attacken, die Klimaaktivist*innen in letzter Zeit auf berühmte Gemälde verübt haben. Dabei fordern die Landesmuseen dazu auf, Lebensmittel ins Museum zu bringen – doch nicht etwa um sie auf Kunstwerke zu schütten. In Kooperation mit der Caritas werden die Nahrungsmittel gesammelt und an bedürftige Menschen in Tirol gespendet. Parallel dazu bietet das Ferdinandeum Klimaaktivist*innen eine Plattform und stellt einen leeren Ausstellungsraum zur Verfügung, der frei bespielt werden darf. Erde Brennt!, Fridays For Future, Letzte Generation und POW sind dem Aufruf bereits gefolgt und beteiligen sich an der Aktion #noclimartchange.
NEU 24.11.2022 Ferdinandeum
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Im Detail

Mit einem besonderen Ausstellungsprojekt lässt das Ferdinandeum in die sonst meist verborgene Welt der Konservierung und Restaurierung blicken.
Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum // 25.11.2022 – 25.6.2023

Restaurator*innen bleiben für Museumsbesucher*innen meist unsichtbar und dennoch sind sie an jedem Ausstellungsprojekt im Museum beteiligt. Ihre Arbeit beschränkt sich aber nicht, wie oft angenommen darauf, Gemälde wieder schön zu machen. Ab dem 25. November 2022 rückt das Ferdinandeum die Konservierung und Restaurierung ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Zahlreicher Objekte veranschaulichen dabei die vielseitigen Fachbereiche, Schadensquellen, Aufgaben und Fragestellungen, mit denen Restaurator*innen täglich zu tun haben. In Kooperation mit der Universität für Angewandte Kunst Wien lassen zwei angehende Restauratorinnen in der Ausstellung bei der Arbeit über die Schulter blicken.

NEU 18.10.2022 Ferdinandeum
Blick auf Amelie von Wulffens “Mädchen hinter Gittern”, 2018

arttirol und Grafikpräsentationen im Ferdinandeum

Mit der „arttirol 9“ und zwei Sammlungspräsentationen der Grafik zeigt das Ferdinandeum moderne und zeitgenössische Kunst sowie manieristische Grafiken aus den Niederlanden.
Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum // 21.10.2022 – 29.1.2023

arttirol 9: Kunstankäufe des Landes Tirol 2018 – 2020
In Obhut genommen: Die Schenkung aus der Karlheinz und Agnes Essl Privatsammlung
Die Kunst der Kunst: Der Manierismus in den Niederlanden

Mit der „arttirol 9“ stellt das Ferdinandeum die Kunstankäufe des Landes Tirol von 2018 bis 2020 zur Schau. Parallel dazu zeigen zwei neue Sammlungspräsentationen der Grafik Arbeiten, die als Schenkung aus der Karlheinz und Agnes Essl Privatsammlung in den Museumsbestand gelangt sind, sowie ausgesuchte manieristische Druckgrafiken aus den Niederlanden. Mit Werken von Martin Kippenberger, Lois Weinberger, Hermann Nitsch und Neo Rauch liegt der Schwerpunkt zweier Ausstellungen auf modernen und zeitgenössischen Werken, vorwiegend aus dem deutschsprachigen Raum. Die Präsentation „Die Kunst der Kunst“ hingegen blickt auf Blätter, die im 17. Jahrhundert in den Niederlanden entstanden sind.
NEU 02.09.2022 Ferdinandeum
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Die Ausstellung als Kunstwerk

MoMA meets Ferdinandeum: Anhand der brillanten Entwürfe von René d’Harnoncourt zeigen die Tiroler Landesmuseen, wie Kunstausstellungen gemacht wurden und werden.
Ferdinandeum // 2.9.2022 – 26.2.2023

Wie wird eine Ausstellung zum Erlebnis? Ab September schlägt das Ferdinandeum mit Blick auf René d’Harnoncourt eine Antwort auf diese Frage vor. Von 1941 bis 1967 gestaltete er Ausstellungen für das Museum of Modern Art (MoMA) in New York. Die Rolle von Ausstellungsarchitekt*in, Kurator*in und Kunstliebhaber*in vereinte er dabei in einer Person. Das Ergebnis seiner Arbeit begeisterte oft, indem es die Besucher*innen auf ihrem Rundgang mit spannenden Gestaltungsideen überraschte. Heute erzählen herausragende Raumentwürfe sowie akribische Zeichnungen der Ausstellungsstücke von den berührenden Präsentationen und der besonderen Herangehensweise d’Harnoncourts.
NEU 05.07.2022 Ferdinandeum
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Von Cranach bis Nitsch: Neuigkeiten aus dem Ferdinandeum

Die Tiroler Landesmuseen zeigen Cranachs Gnadenbild Mariahilf sowie zwei neue Sammlungspräsentationen der Grafik.

Ferdinandeum
Auf Augenhöhe: Cranachs Kultbild: 8.7. – 27.11.2022
James Holland. Innsbruck romanticised: 8.7. – 2.10.2022
Bacchanalia. Der Rausch der Linie: 8.7. – 2.10.2022

Cranachs Kultbild aus nächster Nähe: Ab 8. Juli beherbergt das Ferdinandeum vorübergehend das berühmte Gnadenbild Mariahilf, das sonst den Altar des Innsbrucker Doms schmückt. Im Museum kann es „auf Augenhöhe“ betrachtet werden. Parallel dazu ziehen zwei neue Präsentationen in die Grafik-Kabinette ein. James Hollands romantisches Aquarell von Maria-Theresien-Straße und Nordkette nimmt man im Vergleich mit aktuellen Fotografien mit anderen Augen wahr. „Bacchanalia“ lüftet dagegen das Geheimnis einer fehlenden Bildstelle und gedenkt inmitten rauschender Götterszenen dem kürzlich verstorbenen Hermann Nitsch als „Dionysos der Malerei“.

NEU 23.06.2022 Ferdinandeum
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Maria Lassnig

Das Ferdinandeum widmet einer der bedeutendsten Künstlerinnen unserer Zeit eine Ausstellung, indem es deren Zeichnungen in den Mittelpunkt rückt.

Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum // 24.6. – 2.10.2022

Mit herausragenden Selbstporträts hat sich Maria Lassnig in der Kunstwelt einen Namen gemacht. Ihre Werke drehen sich um Körper, Wahrnehmungen und Empfindungen. Vor diesem Hintergrund legt die neue Ausstellung im Ferdinandeum das Augenmerk auf einen bisher weniger beachteten Teil ihres Schaffens: Maria Lassnigs Zeichnungen. Unmittelbar machen sie eine einzigartige künstlerische Herangehensweise nachvollziehbar, befördern aber auch bislang kaum bekannte literarische Stärken der Künstlerin zu Tage. Eine besondere Verbindung nach Innsbruck besteht dabei nicht zuletzt aufgrund des Österreichischen Grafikwettbewerbs, der lange Zeit von den Tiroler Landesmuseen organisiert wurde und Lassnig als Hauptpreisträgerin ehrte. An Zeichenstationen können sich Besucher*innen persönlich in die Arbeitsweise Lassnigs hineinversetzen, sodass ihr außergewöhnliches Werk auf vielfältige Weisen erlebbar wird.
Die Ausstellung „Maria Lassnig. Die Zeichnung“ wurde in enger Zusammenarbeit mit der Maria Lassnig Stiftung konzipiert.