Aktuelle Medienmitteilungen
NEU 23.06.2022 Ferdinandeum
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Maria Lassnig

Das Ferdinandeum widmet einer der bedeutendsten Künstlerinnen unserer Zeit eine Ausstellung, indem es deren Zeichnungen in den Mittelpunkt rückt.

Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum // 24.6. – 2.10.2022

Mit herausragenden Selbstporträts hat sich Maria Lassnig in der Kunstwelt einen Namen gemacht. Ihre Werke drehen sich um Körper, Wahrnehmungen und Empfindungen. Vor diesem Hintergrund legt die neue Ausstellung im Ferdinandeum das Augenmerk auf einen bisher weniger beachteten Teil ihres Schaffens: Maria Lassnigs Zeichnungen. Unmittelbar machen sie eine einzigartige künstlerische Herangehensweise nachvollziehbar, befördern aber auch bislang kaum bekannte literarische Stärken der Künstlerin zu Tage. Eine besondere Verbindung nach Innsbruck besteht dabei nicht zuletzt aufgrund des Österreichischen Grafikwettbewerbs, der lange Zeit von den Tiroler Landesmuseen organisiert wurde und Lassnig als Hauptpreisträgerin ehrte. An Zeichenstationen können sich Besucher*innen persönlich in die Arbeitsweise Lassnigs hineinversetzen, sodass ihr außergewöhnliches Werk auf vielfältige Weisen erlebbar wird.
Die Ausstellung „Maria Lassnig. Die Zeichnung“ wurde in enger Zusammenarbeit mit der Maria Lassnig Stiftung konzipiert.

NEU 03.06.2022 Ferdinandeum
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Neues aus der Moderne

Das Ferdinandeum zeigt Martin Kippenbergers Plakate und unternimmt mit drei Kunstwerken und einer Mumie eine „Reise zu einem anderen Kontinent“

Ferdinandeum // 3.6. – 4.9.2022

Martin Kippenberger pur im Ferdinandeum: Über die Sommermonate 2022 zeigt die Moderne Sammlung 147 der insgesamt 178 Plakate, die der Künstler innerhalb von 20 Jahren entworfen hat. Die Sujets zu Kulturveranstaltungen, Geburtstagsfesten und Partys, von Berlin über Innsbruck bis nach Graz bescheren dabei ein geballtes Kunsterlebnis, klug und witzig zugleich.
Ein auf den ersten Blick todernstes Kontrastprogramm bietet hingegen die fünfte Ausgabe der Präsentationsreihe „Begehbare Gedanken der Moderne“. In Kooperation mit der Archäologie lädt die Sammlung auf eine „Reise zu einem anderen Kontinent“ – im Gepäck drei Kunstwerke, die von Tod und Vergänglichkeit erzählen und als Reisebegleitung eine menschliche Mumie.

NEU 30.03.2022 Ferdinandeum
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Museum für Frieden

Mit Fahnen, Plakaten und künstlerischen Aktionen setzen die Tiroler Landesmuseen erneut ein Zeichen für Solidarität mit der Ukraine und den Frieden in der Welt.

Tiroler Landesmuseen // 1.4. – 15.5.2022

Nachdem die Tiroler Landesmuseen zunächst mit verschiedenen Aktionen im digitalen Raum ihre Solidarität mit der Ukraine bekundet haben, reagieren sie mit drei Initiativen erneut auf den Krieg. In abteilungsübergreifender Zusammenarbeit setzen sie einmal mehr ein Zeichen für Frieden – dieses Mal vor und in den Museen. So wurde ein Ausstellungsraum im Ferdinandeum unter dem Slogan #artistsforukraine kurzfristig zum Atelier für Künstler*innen, die sich mit ihren Arbeiten zu den Ereignissen in der Ukraine äußern wollen. Nebenan zeigt die Artbox die Arbeit „The Penultimate“, in der die russische Künstlerin Anna Jermolaewa friedliche Proteste der vergangenen Jahrzehnte thematisiert. An der Fassade des Museums leuchtet die Lichtinstallation „Chanukka in between light“ von Friedrich Biedermann neuerlich in Form einer Wellenlinie in den Farben der ukrainischen Flagge und sowohl vor dem Ferdinandeum als auch dem Volkskunstmuseum mit Hofkirche, Tirol Panorama mit Kaiserjägermuseum und Zeughaus hängen Plakate und wehen Fahnen in Regenbogenfarben als Symbole für den Frieden in der Welt.

NEU 11.03.2022 Ferdinandeum
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Passepartoutnotizen II und Reproducing Rubens

Für die erste Sammlungspräsentation der Grafik ziehen ab 11. März 2022 unbekannte italienische Zeichnungen und revolutionäre Druckgrafiken nach Rubens in die Grafik-Kabinette des Ferdinandeums ein.

Ferdinandeum // 11.3. – 16.6.2022

Ab 11. März 2022 setzt die Grafische Sammlung der Tiroler Landesmuseen mit ihrer ersten Präsentation im neuen Ausstellungsjahr erneut zwei thematische Schwerpunkte. Einer davon liegt auf den grafischen Reproduktionen aus der Werkstatt des Peter Paul Rubens, die nicht nur von handwerklicher Perfektion zeugen, sondern eine epochale Wende in der Geschichte des Bilddrucks einleiten. Parallel dazu geht der zweite Teil der „Passepartoutnotizen“ im Austausch mit internationalen Expert*innen dem Ursprung bislang unbekannter italienischer Zeichnung auf den Grund. So rückt die Grafische Sammlung erneut ausgewählte Werke aus dem Museumsbestand in den Fokus und schärft den Blick für historische und gegenwärtige Entwicklungen in der Welt der Grafik.

NEU 21.02.2022 Ferdinandeum
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Ist jeder Mensch Künstler*in?

Mit 40 Freiflächen für Kreativität und einem Abend voller Kunst und Musik feiert das Ferdinandeum die Halbzeit der Ausstellung „werden. From Michelangelo to“
Ferdinandeum // 24.2.2022

„Ist jeder Mensch Künstler*in?“: Pünktlich zur Halbzeit der Ausstellung „werden. From Michelangelo to“ wenden sich die Tiroler Landesmuseen mit dieser Frage an die Öffentlichkeit. Die Suche nach der Antwort findet auf 40 leeren Außenplakaten statt. Als „Freiflächen für Kreativität“ laden sie die Menschen in Innsbruck über mehrere Wochen hinweg dazu ein, der persönlichen künstlerischen Schöpferkraft freien Lauf zu lassen. Parallel zum Start der Aktion öffnet das Ferdinandeum am Donnerstag, den 24. Februar 2022 zwischen 18 und 22 Uhr seine Türen zu einem abendlichen Intermezzo mit Musik.
NEU 10.12.2021 Ferdinandeum
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werden

Von Michelangelo bis in die Gegenwart spürt die Ausstellung im Ferdinandeum dem Prozess des Künstler*in-Werdens nach.
Ferdinandeum // 3.12.2021 – 18.4.2022

Wie werden Menschen zu Künstler*innen? Dieser Frage widmet sich die Ausstellung „werden. From Michelangelo to ->“ im Ferdinandeum. Mit Blick auf die lange Geschichte der Kunstakademien in Florenz und Düsseldorf spürt sie den Einflussgrößen, Entwicklungen und Wahrnehmungen nach, die den künstlerischen Werdegang über die Jahrhunderte hinweg prägen und geprägt haben. Die gezeigten Werke dokumentieren den Prozess am Beispiel zahlreicher Künstler*innenpersönlichkeiten und greifen eine Reihe kunsthistorischer Bezugspunkte auf. Kunst von Michelangelo trifft dabei auf Werke von Joseph Beuys oder Gerhard Richter sowie von Künstler*innen der Kunstakademie Düsseldorf.