24.06.2026 | 8 Bilder 1 Dokument

Ab September neue Leitung Museum im Zeughaus

Lisa Noggler © TLM/Paul Neuner

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Mit wissenschaftlicher Kompetenz und einer klaren Vision für zeitgemäße Vermittlung wird das Museum im Zeughaus von Kulturwissenschafterin Lisa Noggler in die Zukunft geführt.

Mit 1. September 2026 übernimmt die Kuratorin und Kulturwissenschafterin Lisa Noggler die Leitung des Museum im Zeughaus der Tiroler Landesmuseen. Sie setzte sich im Auswahlverfahren gegen 17 Mitbewerber*innen durch und bringt umfangreiche Erfahrung aus internationalen Museums- und Ausstellungsprojekten mit. Lisa Noggler arbeitete unter anderem im Technischen Museum (Wien) , im ZOOM Kindermuseum (Wien) und im Wien Museum. Als freie Kuratorin verantwortete sie Ausstellungen und Vermittlungsprojekte im Jüdischen Museum Wien, im vorarlberg museum, im Humboldt Forum Berlin, im Frauenmuseum Hittisau uvm. Von 2017 bis 2025 leitete sie das Museum der Völker in Schwaz. Sie ist Obfrau des Tiroler Museumsverbands (tiMus) und seit 2025 als Kuratorin in den Tiroler Landesmuseen tätig. So arbeitete sie im vergangenen Jahr etwa an der Konzeption der Ausstellung „Gerecht? Geschichten über soziale Ungleichheiten“ im Tiroler Volkskunstmuseum mit und ist maßgeblich an der inhaltlichen Neuausrichtung des Ferdinandeums beteiligt, das noch bis 2028 umgebaut wird.

Andreas Rudigier, Direktor der Tiroler Landesmuseen, begrüßt die Neubesetzung: „Lisa Noggler ist eine Museumsexpertin, die sehr viel Erfahrung aus unterschiedlichen Kontexten mitbringt. Sie verbindet wissenschaftliche Kompetenz mit einem klaren Blick für zeitgemäße Vermittlung und die Öffnung des Museums für unterschiedliche Zielgruppen. Das Museum im Zeughaus hat ein großes Potenzial – als Ort mit historischer Bedeutung, des Dialogs und der gesellschaftlichen Auseinandersetzung. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam mit Lisa Noggler neue Impulse setzen und das Museum erfolgreich in die Zukunft führen werden.“

Neue Zugänge für unterschiedliche Zielgruppen
Das Museum im Zeughaus bezeichnet Noggler als „Glücksfall“: „Ein historisch bedeutendes Gebäude im Herzen der Stadt mit großem Potenzial als offener Kultur- und Begegnungsort, der Geschichte erfahrbar macht und gleichzeitig Raum für aktuelle gesellschaftliche Fragen bietet.“ Nogglers erklärtes Ziel ist es, das Museum stärker zu öffnen und es als lebendigen Ort der Teilhabe, des Austauschs und der Vermittlung zu positionieren. „Unter der Leitung von Claudia Sporer-Heis hat das Zeughaus sein entscheidendes ,Framing‘ als Museum erhalten. Es ist ein Ort, der für Geschichte, Geschichtsvermittlung in Tirol steht“, so Noggler. Auf dieser Grundlage möchte Lisa Noggler das Museum im Zeughaus weiterentwickeln und die historische Bedeutung des Gebäudes mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen verbinden. Geplant ist eine programmatische Ausrichtung, die Geschichte, Archäologie, Naturwissenschaften, Kulturwissenschaften und Zeitgeschichte miteinander verknüpft. Besonders im Fokus stehen dabei generationenübergreifende Formate sowie Angebote für Kinder und Jugendliche. „Das Zeughaus ist für das Stadtviertel ein relevanter Ort und dieser Umstand soll durch weiterführende Vernetzung gestärkt werden und auch überregionale Zielgruppen anziehen,“ erklärt Noggler.

Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Entwicklung partizipativer Ausstellungs- und Vermittlungsformate und in Zusammenarbeit mit den Kulturvermittler*innen der Tiroler Landesmuseen möchte Lisa Noggler neue Zugänge für unterschiedliche Zielgruppen schaffen. Kooperationen mit Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie lokalen Partnern sollen dabei eine zentrale Rolle spielen.

Lesen Sie auch das Interview mit Lisa Noggler im Museumsblog der Tiroler Landesmuseen: www.tiroler-landesmuseen.at/blog

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Mit wissenschaftlicher Kompetenz und einer klaren Vision für zeitgemäße Vermittlung wird das Museum im Zeughaus von Kulturwissenschafterin Lisa Noggler in die Zukunft geführt.

Mit 1. September 2026 übernimmt die Kuratorin und Kulturwissenschafterin Lisa Noggler die Leitung des Museum im Zeughaus der Tiroler Landesmuseen. Sie setzte sich im Auswahlverfahren gegen 17 Mitbewerber*innen durch und bringt umfangreiche Erfahrung aus internationalen Museums- und Ausstellungsprojekten mit. Lisa Noggler arbeitete unter anderem im Technischen Museum (Wien) , im ZOOM Kindermuseum (Wien) und im Wien Museum. Als freie Kuratorin verantwortete sie Ausstellungen und Vermittlungsprojekte im Jüdischen Museum Wien, im vorarlberg museum, im Humboldt Forum Berlin, im Frauenmuseum Hittisau uvm. Von 2017 bis 2025 leitete sie das Museum der Völker in Schwaz. Sie ist Obfrau des Tiroler Museumsverbands (tiMus) und seit 2025 als Kuratorin in den Tiroler Landesmuseen tätig. So arbeitete sie im vergangenen Jahr etwa an der Konzeption der Ausstellung „Gerecht? Geschichten über soziale Ungleichheiten“ im Tiroler Volkskunstmuseum mit und ist maßgeblich an der inhaltlichen Neuausrichtung des Ferdinandeums beteiligt, das noch bis 2028 umgebaut wird.

Andreas Rudigier, Direktor der Tiroler Landesmuseen, begrüßt die Neubesetzung: „Lisa Noggler ist eine Museumsexpertin, die sehr viel Erfahrung aus unterschiedlichen Kontexten mitbringt. Sie verbindet wissenschaftliche Kompetenz mit einem klaren Blick für zeitgemäße Vermittlung und die Öffnung des Museums für unterschiedliche Zielgruppen. Das Museum im Zeughaus hat ein großes Potenzial – als Ort mit historischer Bedeutung, des Dialogs und der gesellschaftlichen Auseinandersetzung. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam mit Lisa Noggler neue Impulse setzen und das Museum erfolgreich in die Zukunft führen werden.“

Neue Zugänge für unterschiedliche Zielgruppen
Das Museum im Zeughaus bezeichnet Noggler als „Glücksfall“: „Ein historisch bedeutendes Gebäude im Herzen der Stadt mit großem Potenzial als offener Kultur- und Begegnungsort, der Geschichte erfahrbar macht und gleichzeitig Raum für aktuelle gesellschaftliche Fragen bietet.“ Nogglers erklärtes Ziel ist es, das Museum stärker zu öffnen und es als lebendigen Ort der Teilhabe, des Austauschs und der Vermittlung zu positionieren. „Unter der Leitung von Claudia Sporer-Heis hat das Zeughaus sein entscheidendes ,Framing‘ als Museum erhalten. Es ist ein Ort, der für Geschichte, Geschichtsvermittlung in Tirol steht“, so Noggler. Auf dieser Grundlage möchte Lisa Noggler das Museum im Zeughaus weiterentwickeln und die historische Bedeutung des Gebäudes mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen verbinden. Geplant ist eine programmatische Ausrichtung, die Geschichte, Archäologie, Naturwissenschaften, Kulturwissenschaften und Zeitgeschichte miteinander verknüpft. Besonders im Fokus stehen dabei generationenübergreifende Formate sowie Angebote für Kinder und Jugendliche. „Das Zeughaus ist für das Stadtviertel ein relevanter Ort und dieser Umstand soll durch weiterführende Vernetzung gestärkt werden und auch überregionale Zielgruppen anziehen,“ erklärt Noggler.

Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Entwicklung partizipativer Ausstellungs- und Vermittlungsformate und in Zusammenarbeit mit den Kulturvermittler*innen der Tiroler Landesmuseen möchte Lisa Noggler neue Zugänge für unterschiedliche Zielgruppen schaffen. Kooperationen mit Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie lokalen Partnern sollen dabei eine zentrale Rolle spielen.

Lesen Sie auch das Interview mit Lisa Noggler im Museumsblog der Tiroler Landesmuseen: www.tiroler-landesmuseen.at/blog

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Drohnenaufnahme Museum im Zeughaus
1 600 x 900 © Vurore
Blick in den Innenhof: Museum im Zeughaus
3 600 x 2 400 © Wolfgang Lackner
Blick in den Innenhof: Museum im Zeughaus
6 618 x 4 412 © Maria Kirchner
Nachbarschaftsfest Museum im Zeughaus (2025)
6 000 x 4 000 © TLM
Euregio_Kids_Abschlussfest
5 000 x 3 333
Nachbarschaftsfest im Museum im Zeughaus (2025)
6 000 x 4 000 © TLM