Aktuelle Medienmitteilungen
NEU 21.06.2024 Ferdinandeum
1. Bild: Tiefkühlcontainer vor dem Sammlungs- und Forschungszentrum (SFZ) in Hall

Umbau führt zu Aufbruch

Update zum Umbau des Ferdinandeums und Ausblick auf den Herbst 2024

Das Ferdinandeum schließt umbaubedingt mit 1. Juli 2024 für rund drei Jahre seine Pforten. Direktor Andreas Rudigier gab am heutigen Freitag gemeinsam mit seinem Team im Rahmen der Pressekonferenz ein Update zum Umbau und einen Ausblick auf den Herbst 2024.

Behutsames Ausräumen

Die Vorbereitungen des Umbaus laufen auf Hochtouren. Ab 1. Juli 2024 werden die verbliebenen Ausstellungen („arttirol 10“ und „Da beißt die Maus keinen Faden ab“) abgebaut. Im Laufe des Sommers werden alle Kunstwerke ins Sammlungs- und Forschungszentrum (SFZ) nach Hall transferiert. Die Überstellung der größeren Kunstwerke aus den Dauerausstellungen erfordert eine genaue Planung, so muss etwa das großformatige Gemälde von Albin Egger-Lienz „Das Kreuz“ in einem behutsamen Procedere eingerollt transportiert werden. Weiters werden viele Bestände, vor allem der Bibliothek, vor der Einlagerung ins SFZ in einem Tiefkühlcontainer auf minus 40 Grad gekühlt. Somit kann sichergestellt werden, dass Schädlinge, wie Papier- oder Silberfischchen nicht ins SFZ eingeschleppt werden. Weiters bedarf die innerstädtische Baustelle einer akribischen Abstimmung u.a. auch mit der Nachbarschaft. Die organisatorischen Abläufe werden derzeit genau geplant, etwa die Zu- und Ausfahrt von LKW aus der Baustelle. Das Interesse der Bevölkerung an dem Umbau ist groß, das zeigten unter anderem die Führungen zum Umbau, die Direktor Andreas Rudigier gemeinsam mit Bauforscher Tim Rekelhoff im Juni durchführte.

Aufbruch und Bewegung

Die Schließung des Ferdinandeums bedeutet keinesfalls Stillstand, sondern Aufbruch, auch für die anderen Häuser der Tiroler Landesmuseen. Andreas Rudigier dazu: „Die Schließzeit des Ferdinandeums bringt Bewegung in die Entwicklung der weiteren Häuser der Tiroler Landesmuseen. Die Schließung des Ferdinandeums bedeutet für alle Häuser einen Aufbruch zu neuen Ufern. Wir versprechen höchste Aktivität, kulturelles Angebot und Sichtbarkeit. Bewegung heißt u.a.: Das Tiroler Volkskunstmuseum stellt Teile seiner Präsentationsflächen als Ausweichquartier für die Bibliothek zur Verfügung. Mit der Rückkehr der Bibliothek in das Ferdinandeum wird das Tiroler Volkskunstmuseum auch eine neue Präsentation anstreben.“

 „Ferdinandeum unterwegs“

Neben Kooperationen mit anderen Institutionen, werden auch Ausstellungen, die bislang im Ferdinandeum stattfanden an andere Orte ausweichen. „Ferdinandeum unterwegs“ lautet das Motto. Unter dem Titel „Kunst in den Stuben“ wird im Tiroler Volkskunstmuseum die von Florian Waldvogel kuratierte Ausstellungsreihe „Begehbare Gedanken“ eine neue Heimat finden. Für den Grafikwettbewerb, der bislang im Ferdinandeum präsentiert wurde, werden neue Örtlichkeiten gesucht. Eine Projektidee ist auch, Werke des Tiroler Konzeptkünstlers Heinz Gappmayr im öffentlichen Raum zu präsentieren. Gappmayr, der 2010 verstarb, hätte 2025 seinen 100. Geburtstag gefeiert. Die Musiksammlung unter der Leitung von Franz Gratl arbeitet mit dem Komponisten Klex Wolf und dem Designer Roberto Gagliano an einer mobilen Klein-Ausstellung. Es handelt sich dabei um ein Sitzmöbel, das die Geschichte und Entwicklung der Tasteninstrumente zum heutigen Klavier kurzweilig auf den Punkt bringt. Das Objekt soll an verschiedenen Orten innerhalb und außerhalb der Tiroler Landesmuseen präsentiert werden.

 

NEU 05.06.2024 Museum im Zeughaus
Euregio Abschlussfest im Innsbrucker Zeughaus

Euregio-Kids Abschlussfest im Zeughaus

Ein Tag im Zeichen der zeitgenössischen Kunst

Innsbruck, 5. Juni 2024 // Museum im Zeughaus

Heute wurde im Zeughaus gemeinsam mit sechs Schulen aus Tirol, Südtirol und dem Trentino das große Euregio Kids-Abschlussfest gefeiert, das ganz im Zeichen zeitgenössischer Kunst stand. Gezeigt wurde die Wanderausstellung „Körpergeschichten“, bestehend aus Editionen, Reproduktionen und Videos von zwölf künstlerischen Positionen zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler.

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Wege zur Gleichbehandlung

Ausstellung gegen Diskriminierung macht Halt im Volkskunstmuseum
Tiroler Volkskunstmuseum // 23.5. – 6.10.2024

Erstmals auch in Westösterreich: Von 23. Mai bis 6. Oktober 2024 macht die Ausstellung „Wege zur Gleichbehandlung“ Halt im Tiroler Volkskunstmuseum in Innsbruck. Die Präsentation wurde von der Gleichbehandlungsanwaltschaft (GAW) initiiert. Anhand von Comics sensibilisiert sie die Besucher*innen für verschiedene Fälle und Formen von Diskriminierung. Zudem informiert sie über die rechtlichen Rahmenbedingungen und zeigt, wie die GAW Betroffene unterstützen kann. Ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm, das in Kooperation von den Tiroler Landesmuseen und der Gleichbehandlungsanwaltschaft entwickelt wurde, ergänzt die Schau.



NEU 25.04.2024 Ferdinandeum
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arttirol 10

Mit den jüngsten Kunstankäufen des Landes Tirol zeigt das Ferdinandeum vielfältige Gegenwartskunst aus Tirol und der Welt.
Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum // 26.4. – 30.6.2024

Rund 80 Einzelwerke von 39 Künstler*innen hat das Land Tirol auf Empfehlung der Kunstankaufsjury in den Jahren 2021, 2022 und 2023 erstanden. Arbeiten von Kunstschaffenden aus Tirol finden sich dabei ebenso wie internationale Positionen mit einem Bezug zu Tirol. Allesamt werden sie bei der „arttirol 10“ im Ferdinandeum präsentiert. Als besonderes Highlight der vielfältigen Ausstellung lockt die Installation „Famous Pigeons“ der in Russland geborenen Künstlerin Anna Jermolaewa, die heuer auch den österreichischen Pavillon bei der 60. Biennale in Venedig konzipiert hat.
Die „arttirol 10“ ist die letzte Ausstellung, die vor dem Umbau des Ferdinandeums eröffnet wird.
NEU 06.04.2024 Allgemein
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Schatz Tirol: Strahlende Gesichter und Sonnenschein im Zeughaus

Familienfest zog viele Menschen ins Museum

Ein musealer Volltreffer: Viele Menschen ließen sich am Samstag das schöne Familienfest anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Schatz Tirol“ nicht entgehen. Bei strahlendem Wetter genossen sie die Neueröffnung des Zeughauses. Der mittelalterliche Innenhof des Gebäudes, der Kaiser Maximilian I. einst als Waffenarsenal diente, konnte somit vollumfänglich genutzt werden. Statt Munition und Waffen sah man Spaßkanonen wie etwa die unkonventionelle Band Tumulti, die für gute Stimmung sorgte. Kinder fanden an vielen Stationen einen feinen Zeitvertreib zwischen Schatzsuche und Seifenblasenstationen, Jonglieren, auf Stelzen gehen und Big-Box-Hockey. Das Eröffnungsfest bot aber auch Zeit für Reflexion: die Kinder wurden im Rahmen eines Kulturvermittlungsprogrammes dazu angeleitet, darüber nachzudenken, was es für sie bedeutet, in Tirol zu leben. Dabei durften sie ihren persönlichen „Tirol-Rucksack“ gestalten. Führungen durch die neue Ausstellung „Schatz Tirol“ boten auch Erwachsenen die Gelegenheit, die facettenreiche Geschichte Tirols noch besser kennenzulernen.

NEU 04.04.2024 Allgemein
Schatz Tirol

Neueröffnung: SCHATZ TIROL im Zeughaus

Die neu gestaltete Ausstellung im Innsbrucker Zeughaus erzählt eine Geschichte Tirols aus vielen Perspektiven.
Zeughaus Innsbruck / ab 6. April 2024


Nach längerem Umbau lädt das Zeughaus am Samstag, den 6. April, im Rahmen eines Familienfestes von 11 bis 17 Uhr zur Eröffnung der neuen Ausstellung „Schatz Tirol“ ein. Und diese hat viel zu bieten: Objekte und Erzählstationen machen die facettenreiche Geschichte Tirols für Besucher*innen jeden Alters greifbar. Fragestellungen regen dazu an, das Geschehene kritisch zu betrachten, während interaktive Stationen Bezüge zur Gegenwart aufgreifen. Konzipiert wurde die Ausstellung vom Team der Historischen Sammlung der Tiroler Landesmuseen unter der Leitung von Claudia Sporer-Heis in Zusammenarbeit mit dem Design- und Architekturbüro Münzing.