Aktuelle Medienmitteilungen

NEU 19.10.2026 Allgemein
Gruppenfoto_Noaflhaus Telfs

ZEITLOS SCHÖN. Schmuck der Römerzeit aus Tirol

Im Rahmen der Reihe „Ferdiandeum unterwegs“ zeigt die Ausstellung im Museum im Noaflaus in Telfs eine Auswahl kostbarer Schmuckstücke der Archäologischen Sammlung der Tiroler Landesmuseen.
Museum im Noaflhaus, Telfs // 22.10.2026 – 30.6.2027

Römischer Schmuck fasziniert durch seine Vielfalt und zeitlose Schönheit. Ob Gold, Silber, Bronze, Kupfer, Eisen, Bein, Glas oder Bernstein – die Archäologische Sammlung der Tiroler Landesmuseen bewahrt einen reichen Bestand an Schmuckstücken aus dem historischen Tirol, der heutigen Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino. Die Ausstellung „Zeitlos schön“ lädt dazu ein, diese kostbaren Zeugnisse aus 500 Jahren römischer Geschichte neu zu entdecken. Die Schmuckstücke, von Fibeln über Ringe und Armreife bis hin zu Halsketten, erzählen von Mode und Tracht, von sozialem Rang und kultureller Zugehörigkeit. In zwölf „Schatzkästchen“ werden die einzelnen Schmuckkategorien und deren Fundkontexte aus Siedlungen, Kultstätten, Gräbern und Depots aufbereitet. Die Ausstellung findet im Rahmen der Reihe „Ferdinandeum unterwegs“ statt.

Aguntum, Lienz

Herbstlicher Ausklang im Museum Aguntum & Archäologischer Park

Ein buntes Programm erwartet Besucher*innen am 25. Oktober in der einstigen Römerstadt Aguntum in Dölsach: Buchpräsentation, Themenführung und vieles mehr!

Vor der Winterpause lädt die Römerstadt Aguntum am 25. Oktober, ab 14 Uhr, zu einem abwechslungsreichen Nachmittag ein: Freuen kann man sich auf die Buchpräsentation der Neuerscheinung „Via Iulia Augusta – Geschichte und Geschichten“, eine spannende Themenführung zu „Wirtschaftszweige über die Via Iulia Augusta“ sowie einen gemütlichen Ausklang bei heißem Punsch und Maroni. Der Eintritt ist an diesem Tag frei.

Ab 14 Uhr begrüßt Elisa De Gaetani, Leiterin des Museums Aguntum, zum Nachmittagsprogramm. Autor Hannes Guggenberger und Übersetzerin Helga Pöcheim, Intendatin des Via Iulia Augusta Kultursommer, präsentieren die Neuerscheinung „Via Iulia Augusta – Geschichte und Geschichten“. Die Publikation nimmt Leser*innen mit auf eine Reise von der einstigen Metropole Aquileia bis nach Aguntum. Erzählt werden Geschichten von den Anfängen der Besiedlungen in der Prähistorie, weiter über die Antike bis in das Spätmittelalter. Das Werk schlägt dabei immer wieder Brücken in die Gegenwart. Im Anschluss können Besucher*innen gemeinsam mit Kulturvermittler Hannes Rohracher in der Führung „Wirtschaftszweige über die Via Iulia Augusta“ selbst den Wegen der Römer*innen folgen und mehr über die einstige Römerstadt erfahren. Zum Abschluss lädt das Museum zum gemütlichen Ausklang bei heißen Maroni und Punsch ein. 

Das Museum Aguntum und der Archäologische Park sind von 26. Oktober 2026 bis voraussichtlich 20. März 2027 geschlossen. Laufende Informationen unter www.tiroler-landesmuseen.at/haeuser/museum-aguntum-archaeologischer-park.

Programm am Sonntag, 25. Oktober 2026
14 Uhr Buchpräsentation „Via Iulia Augusta – Geschichte und Geschichten“ von Hannes Guggenberger und Helga Pöcheim im Museum Aguntum
14.30 Uhr Führung „Wirtschaftszweige über die Via Iulia Augusta“ mit Kulturvermittler Hannes Rohracher im Museum Aguntum
Ab 15 Uhr Ausklang mit heißen Maroni und Punsch in der Taverne Museum Aguntum

Adresse & Öffnungszeiten
Museum Aguntum & Archäologischer Park
Römerstraße 1, 9991 Dölsach
Di – So 10 – 16 Uhr

NEU 23.09.2026 Ferdinandeum unterwegs
Am Wegesrand_Museum im Ballhaus

Am Wegesrand: „Ferdinandeum unterwegs“ in Imst

Felix Heiß, Daniel Nikolaus Kocher, Lisa Krabichler, Thordis Wolf im Dialog mit Theodor von Hörmann

Der Maler Theodor von Hörmann (1840–1895) zählt zu den Wegbereitern des Impressionismus in Österreich und gilt als bedeutender Vorläufer der Wiener Secession. In der Ausstellung „Am Wegesrand“, im Rahmen von „Ferdinandeum unterwegs“, setzen sich vier zeitgenössische Künstler*innen mit Hörmanns Werk und Kunstverständnis auseinander. In Malerei, Zeichnung, Fotografie, Installation, Bildhauerei und Musik treten sie in einen Dialog mit seinem Œuvre und eröffnen neue Perspektiven auf sein Schaffen.

Historische Wiege

Wenn die vermeintlich heile Welt der Stube Risse bekommt

Die studentische Intervention „Orange the Stuben“ der Universität Innsbruck im Tiroler Volkskunstmuseum macht häusliche Gewalt sichtbar.

Die Stube steht traditionell für Geborgenheit, Familie und ein harmonisches Zuhause. Doch was, wenn dieser vermeintlich sichere Ort auch Schauplatz von Gewalt sein kann? Die studentische Intervention „Orange the Stuben“ in Zusammenarbeit mit dem Tiroler Volkskunstmuseum Innsbruck lädt dazu ein, genau hinzusehen und vertraute Bilder zu hinterfragen. In Anlehnung an die weltweite UN-Kampagne „Orange the World“ gegen Gewalt an Frauen und Mädchen setzen zehn Studierende der Universität Innsbruck gezielte Interventionen in den historischen Stuben Ladis und Fiss im zweiten Obergeschoß des Tiroler Volkskunstmuseums. Objekte, Texte und Begleitmaterialien eröffnen neue Perspektiven auf Gewalt, Erinnerung und die Frage, welche Geschichten ein Museum erzählt.

NEU 10.08.2026 Allgemein
Gruppenfoto_Rudigier_DeGaetani_Auer_c_EXPA_HansGroder

Grabungsbericht Aguntum 2026 & neue Standortleitung

Grabungsleiter Martin Auer berichtet über die Schwerpunkte der archäologischen Arbeiten in Aguntum 2026. Direktor Andreas Rudigier stellt Elisa De Gaetani, die neue Standortleiterin für Aguntum, vor.

Die diesjährige Grabungskampagne in Aguntum in Osttirol läuft von 29. Juni bis 14. August 2026 unter der Leitung von Martin Auer vom Institut für Archäologien der Universität Innsbruck, in Zusammenarbeit mit den Tiroler Landesmuseen, dem Archäologischen Forschungsnetzwerk Innsbruck (AFIN) und dem Anthroposcene Research Center (LA, USA). Die Grabungsarbeiten umfassen mehrere Schwerpunktsetzungen: die Überprüfung geophysikalischer Messergebnisse, die Klärung von Detailfragen zu einem der größten derzeit bekannten beheizbaren Versammlungsräume der römischen Provinzen, sowie Arbeiten im Umfeld der seit den 1970er-Jahren bekannten Thermenanlage, deren nähere Umgebung erstmals wissenschaftlich dokumentiert wurde.
Weiters stellt Andreas Rudigier, Direktor der Tiroler Landesmuseen, die neue Standortleiterin vor: Die Archäologin und Kulturmanagerin Elisa De Gaetani leitet ab 17. August 2026 die Geschicke im Museum Aguntum & Archäologischer Park.

NEU 22.07.2026 Allgemein
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RLB Kunstpreis: Denkmal für Schnee. Esther Strauß

Mit dem „Denkmal für Schnee“ auf einem namenlosen Gipfel im Gebiet des Glungezers hat die Tiroler Künstlerin Esther Strauß einen poetischen Beitrag zur Klimakrise geschaffen.
Im Gebiet des Glungezers
Ab 22.7.2026

Die Tiroler Künstlerin Esther Strauß, Hauptpreisträgerin des RLB Kunstpreises 2024, hat auf einer unbenannten Bergspitze zwischen Glungezer und Gamslahnerspitze einen Schriftzug aus drei Worten realisiert: „Denkmal für Schnee“. Eine Wanderkarte, die den Aufstieg zum Glungezergipfel und weiter über einen schwarzen Bergweg zum „Denkmal für Schnee“ beschreibt, gehört ebenso zum Kunstwerk wie eine Audioführung in sechs Stationen, die Forschungsergebnisse zum Klimawandel vermittelt und vom Schnee und seiner Vergänglichkeit erzählt. Mit diesem poetischen Beitrag fragt die Künstlerin danach, wie wir der Klimakrise begegnen wollen und was das langsame Verschwinden des Schnees in uns auslöst. Auf fast 2.700 Metern Höhe erinnert nun das „Denkmal für Schnee“ an einen Verlust, noch bevor dieser vollends eingetreten ist.